Was qubits macht

Die Flut neuer Anwendungsmöglichkeiten für elektronische Medien reisst kaum ab. Welche Technologien werden sich durchsetzen? Welche floppen? Und welche bergen ein noch unausgeschöpftes Potenzial?

Was heute noch verrückt klingt, kann in Kürze bereits Bestandteil unseres Alltags sein. Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, Chancen frühzeitig zu erkennen und für unsere Kunden nutzbar zu machen. Mit dem Ziel, ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Das erreichen wir, indem wir Entwicklungen auf der ganzen Welt laufend beobachten und neue Applikationen, Technologien und Ideen auf Herz und Nieren prüfen. Aus Ansätzen machen wir konkrete Anwendungsmöglichkeiten für unsere Kunden und deren Konsumenten. Von der Beratung und Konzeption bis hin zur konkreten Projektbegleitung und Umsetzung.

Was hinter qubits steckt

| φ > = α | 0 > + β | 1 > ist die quantenmechanische Formulierung eines qubits und beschreibt das physikalische Verhalten kleiner Teilchen, wie z.B. Atomen. Diese Quantenbits - abgekürzt qubits - bilden die kleinste Informationseinheit für sogenannte Quantencomputer. Darunter kann man sich einen Computer vorstellen, der in einer grundlegend anderen Sprache denkt.

Anstelle von Bits - die 0 und 1 wie sie heute in allen PCs vorkommen - basieren diese neuartigen Rechner auf qubits. Diese können nicht nur die zwei Werte 0 und 1, sondern unendliche viele Zustände annehmen. Durch die Nutzung dieser Eigenschaft ermöglicht ein Quantencomputer das schnelle Lösen komplexer Aufgaben, welche mit klassischen Rechnern nicht zu knacken sind. Wohl ist die Entwicklung solcher Maschinen noch in den Anfängen, doch für die Verschlüsselungs- und Informationstechnologie spielen qubits eine grundlegende und in Zukunft zentrale Rolle.